Im Rahmen der Friedensdekade fand der Impulsvortrag „Sicherheit neu denken“ mit anschließendem Gespräch gleich zwei mal statt: einmal in der Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas und einmal zum Politischen Nachtgebet in der Kirche auf dem Weißen Hirsch.
Die gegenwärtigen völkerrechtswidrigen militärischen Aggressionen und menschenrechtswidrigen kriegerischen Handlungen auch gegen Zivilisten erschüttern und bedrohen alle. Als Reaktion soll die Gesellschaft wieder kriegstüchtig und wehrfähig werden. Eine zunehmende Militarisierung in der politisch-gesellschaftlichen Rhetorik ist spürbar. Aufrüstung und Abschreckung gelten in dieser Debatte als Garanten für den Frieden.
Gibt es Alternativen zu der großen Aufrüstung, um zu einer regelbasierten Friedensordnung mit Sicherheit für alle zu kommen? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig angesichts großer politischer, sozialer und ökologischer Differenzen und Krisen weltweit? Welche Konsequenzen hat die zu befürchtende Rüstungsspirale für die Länder des Globalen Südens? Und wie kommen wir stattdessen zu einem Paradigmenwechsel von militärischer zu ziviler Konfliktbearbeitung auf internationaler Ebene?
Darüber wollen wir mit dem Sicherheitsexperten Ralf Becker sprechen. Er ist Koordinator für die Initiative „Sicherheit neu denken“ (aus der Evangelischen Landeskirche in Baden hervorgegangen und heute eine bundesweite und internationale kirchlich-zivilgesellschaftliche Initiative). Diese hat ein Positivszenario entwickelt.
Donnerstag 13.11.,19 Uhr im Johanneshaus, Haydnstr. 23
Freitag 14.11., 19:30 Uhr in der Kirche Bad Weißer Hirsch, Stangestr. 1 (im Politischen Nachtgebet)
Veranstalter: ÖIZ, Sebit (Sächsische entwicklungs-politische Bildungstage) und jeweils die Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas bzw. die Kirchgemeinde Bad Weißer Hirsch
