Auftrag

Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung – das waren die Themen der Ökumenischen Versammlung 1988/89 in der DDR, bei der delegierte Christinnen und Christen Antworten auf die damals aktuellen Problemlagen erarbeiteten. Zur Weiterführung dieses Prozesse wurde 1990 das Ökumenische Informationszentrum e.V. gegründet. Es hat den Auftrag, die Themen Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung und Ökumene in die Kirch- und Pfarrgemeinden sowie in die Gesellschaft zu tragen. Und so ist Bildungsarbeit, Vernetzung und Beratung zu diesen Themen zentral für unsere Arbeit. Wir verstehen es als unseren Auftrag, die Themen und ihre Schwerpunkte entsprechend der sich ändernden politischen und gesellschaftlichen Bedingungen immer wieder neu zu definieren, gleichzeitig aber auch aus dem reichen Schatz der Texte der Ökumenischen Versammlung zu schöpfen.

Das Ökumenische Informationszentrum ist zudem Träger der CABANA-Migrationsberatungsstelle. Auch diese Aufgabe hat ihre Wurzeln in den frühen 1990er Jahren. Das Ende der DDR war auch gekennzeichnet durch rassistische Übergriffe auf Migrantinnen und Migranten. Und so war 1989 die ökumenische Initiative CABANA gegründet worden – eine Hütte für Migrant_innen und Deutsche, ein Ort zum gegenseitigen Kennenlernen. Daraus hat sich eine professionelle Beratungsstelle entwickelt, die Geflüchtete und Migrant_innen bei der Integration und im Umgang mit Behörden unterstützt.


Was wir anbieten:

  • Gemeindeabende, Workshops, Vorträge: Laden Sie uns zu sich ein! [Angebote]
  • Beratung für erwachsene Migrant*innen mit Bleibeperspektive [CABANA]
  • Friedensgebet: immer montags 17 Uhr in der Kreuzkirche [Friedensgebet]
  • Beratung und Unterstützung von Kirch-/Pfarrgemeinden zur ökofairen Beschaffung [NaGel]
  • Kinderferientage [Link]
  • Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa [STUBE]
  • öffentliche Veranstaltungen/ Kooperationen
  • Ausstellungen
  • Räume für Gruppen
  • Bibliothek
  • Archivmaterialien zum Konziliaren Prozess und zu Aktivitäten im Bereichen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Dresden in der Zeit der Wende und danach

Wir haben feste Angebote, aber das Leben geht auch weiter. Gern nehmen wir Anregungen auf, entwickeln wir mit Euch/ mit Ihnen etwas Neues und kooperieren.

Wie wir arbeiten:

Unsere Themen Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung tragen wir nicht nur nach außen, sondern versuchen sie auch im Inneren zu leben:

  • Basisdemokratie: Entscheidungen über unsere Zusammenarbeit – auch mit den anderen Vereinen auf unserer Etage – treffen wir gemeinsam.
  • Finanzen: Wir sind gemeinnützig und arbeiten nicht gewinnorientiert.
  • Diversität: Wir sind ein diverses Team mit Menschen verschiedener Herkunft und setzen uns mit unserer internen Kommunikation auseinander.
  • Ökologie und Fairer Handel: Wir beachten beim Einkauf von Bürobedarf, Material für Veranstaltungen, Catering ökologische und faire Kriterien. Unsere Möbel und Technik haben wir großteils gebraucht besorgt und nutzen sie wirklich lange.

Unsere Arbeit wird finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge, durch kirchliche Mittel und Projektförderungen verschiedener Geldgeber. Für diese Unterstützung sind wir dankbar.