Klimawandel und Klimagerechtigkeit

Im heißen Sommer 2018 sprach man allerorten über die Hitze und den Klimawandel. Im Radio und Fernsehen war nicht nur von Ernteausfällen zu hören, sondern davon, dass die Landwirtschaft auch zum Klimawandel beiträgt und dass wir endlich unseren Lebensstil ändern müssen.
Das heiße Wetter geht vorbei. Der Klimawandel jedoch nicht. Damit das Thema nicht im Sommerloch hängen bleibt, laden wir im ÖIZ zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. Denn: Die nötigen gesellschaftlichen Veränderungen stehen noch auf unser aller To-Do-Liste.

 

Ausstellung: Klimagerechtigkeit

Gasabfackelung in Amazonien (Bild: Johann Kandler, Klimabündnis)

Mitte September bis Mitte November
LadenCafé aha, Kreuzstr. 7, 9-10 Uhr

Die beeindruckenden Bilder der Fotoausstellung „Klimagerechtigkeit“ lassen keinen Zweifel – die globale Erwärmung bringt die ökologische Balance des gesamten Planeten aus dem Gleichgewicht. Die Auswirkungen sind vielfältig und insbesondere in den ärmeren Ländern kaum zu bewältigen. So steht die Frage im Raum, was unser Beitrag als einzelne und als Kommune gegen den Klimawandel und für Klimagerechtigkeit ist.

Zur Eröffnung hörten wir Antworten der Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, Prof. Dr. Edeltraut Günther von der TU Dresden (angefragt) und Poetry-Slammer_innen der Christlichen Schule Dresden. Das LadenCafé aha bot zu diesem Anlass ein besonderes Frühstück an mit berechnetem CO-Ausstoß.

 

Die Veranstaltung fandet im Rahmen der Fairen Woche und der Europäischen Mobilitätswoche statt. Mitveranstalter: Dresden fair.wandeln

 

Film und Diskussion: „Guardians of the Earth“

14. November, 19:30 Uhr
Programmkino Ost, Schandauer Str. 73

»Guardians of the Earth« begleitet fünf Hauptakteur_innen bei den Pariser Klimaverhandlungen 2015. Der Dokumentarfilm gibt einen seltenen Einblick in diesen komplexen Verhandlungsprozess und offenbart den Konflikt zwischen Solidarität mit den Betroffenen des Klimawandels und nationalen Eigeninteressen. Bis zum Schluss bleibt es spannend, ob eine Einigung gelingt.

Mit dem Klimaabkommen haben sich Staaten zu weitreichenden Einsparungen von CO2 verpflichtet. Anschließend an den Film diskutieren wir, was auf verschiedenen Ebenen dafür getan werden muss und welche Schritte bereits gegangen werden. Mit uns im Gespräch sind der Regisseur Filip Antoni Malinowski, die Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen und Elisabeth Frank, Leiterin der Klima-AG und Lehrerin an der Christlichen Schule Dresden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem MOVE IT! Filmfestival statt.

 

 

Die Veranstaltungen werden finanziert aus Mitteln der Stiftung Nord-Süd-Brücken mit finanzieller Unterstützung des BMZ und durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

 

Aktuell

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