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 |  | | Ökumenereise zum 2. Ökumenischen Kirchentag München 9. bis 16. Mai 2010
Unter dem Motto: „Damit Ihr Hoffnung habt“ feiern Christen vom 12. bis zum 16. Mai 2010 in München den 2. Ökumenischen Kirchentag. In Erinnerung an den 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 in
Berlin, kann man nur sagen, es lohnt sich, dabei zu sein. Wir bieten eine ökumenische Begegnungsreise über Sachsen, Böhmen nach Bayern an. Ziel dieser Reise ist es, die Vielfalt christlicher Kirche persönlich in Deutschland und Tschechien kennen zu lernen, um dann in München offen für Neues zu sein. Übrigens kommt die Idee für diese Reise von den sächsischen Sibiu-Delegierten zur 3.EÖV 2007.
Unsere Reise in Kürze: Sonntag, 9. Mai 2010: Abfahrt mittags in
Dresden, Station in Bautzen, Weiterfahrt nach Herrnhut. Begegnung und Übernachtung bei der Herrnhuter Gemeine.
Montag, 10. Mai 2010: Fahrt mit Begegnung in Prag (Hussiten) und Pilsen (Böhmische Brüder), Übernachtung in Pilsen
Dienstag, 11. Mai 2010: Weiterfahrt nach Bayern, mit Station in Regensburg und Kloster Weltenburg (katholisch). Übernachtung im Kloster und Begegnung mit den Mönchen.
Mittwoch, 12. Mai 2010: Abstecher in das Kloster Niederaltaich zu Mönchen
mit orthodoxer Tradition, nachmittags Ankunft in München zum 2. ÖKT (Unterkunft wahlweise in einem Privat- oder Gemeinschaftsquartier, entsprechend Ihrer Anmeldung)
Donnerstag 13. bis Samstag, 15. Mai 2010: Angebot, sich einmal am Tag zum Austausch zu treffen, ansonsten folgen Sie Ihrem eigenen Kirchentags-Programm
Sonntag, 16. Mai 2010: nach Abschluss des Kirchentages gemeinsame Rückfahrt mit dem Bus nach Dresden, Ankunft abends
Ökumenische Vorbereitung und Reiseleitung: Ulrich Clausen, Referent Weltkirche und Umwelt, Bistum Dresden-Meißen Jürgen Küfner, Haus der Kirche, Dresden Annemarie Müller, Ökumenisches Informationszentrum Dresden, (ÖIZ) Friedemann Oehme, Referent für Ökumenische Beziehungen, Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen
Unsere Leistungen: 1) Fahrt (im Reisebus) von Dresden über Herrnhut, Prag, Pilsen, Regensburg nach München und zurück nach Dresden und Reiseleitung
2) Übernachtung im DZ und Halbpension von Sonntag, 09.05.2010 (Abendessen) bis Mittwoch, 12.05.2010 (Frühstück) (Einzelzimmer gegen Zuschlag, Kosten auf Anfrage) 3) Anmeldung (Dauerkarte) zum Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München 4) Anmeldung für Privat-/Gemeinschaftsquartier während des Kirchentages (falls gewünscht)
Ihre Kosten: 336,00 € für Leistung 1) und 2)
plus 89,00 € (Dauerkarte ÖKT) bzw. 54,00 € (Dauerkarte ermäßigt) (Leistung 3) plus 18,00 € (Quartiervermittlungspauschale für Privat-/Gemeinschaftsquartier in München) (Leistung 4)
Anmeldung bis spätestens 28.2.2010: bei Frau Naendorf im ÖIZ, Tel: 0351/492 33 -68; Fax: -60
e-Mail: oekumene@infozentrum-dresden.de Zu Ihrer Anmeldung gehört auch eine Anzahlung von 100,00 € auf folgendes Konto: Inhaber: ÖIZ e.V. Konto-Nr.: 101 781 020
BLZ: 850 951 64 bei: LKG eG Sachsen Stichwort: ÖKT-Reise Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Namen derer, die nie vergessen werden dürfen Am Gedenktag für die Opfer
des Nationalsozialismus findet vor der Gedenktafel an derKreuzkirche am Dresdner Altmarkt die traditionelle Namenslesung der in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Dresdner Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma statt. Beginn ist um 12 Uhr.Es lesen Dresdner SchülerInnen und BürgerInnen. Die Oberbürgermeisterin Helma Orosz hat ihre Beteiligung an der Lesung zugesagt. Ein Vertreter der jüdischen Gemeinde spricht zum Abschluss das Kaddisch. Die 1 953 Namen der ermordeten oder
verschollenen Dresdner Jüdinnen und Juden sind dem im Jahr 2006 erschienenen „Buch der Erinnerung” entnommen. Von den über 7000 durch die Rassegesetze verfolgten Juden in Dresden und den umliegenden Orten sind im „Buch der Erinnerung” diejenigen genannt, von denen wir wissen, dass sie in einem Konzentrationslager ums Leben kamen, sich das Leben nahmen oder nach der Deportation als verschollen gelten. Das Buch liegt während der Lesung in der Kirche aus, dort kann man noch mehr
über ihr Leben und ihr Schicksal nachlesen. Die Regionalgruppe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ergänzt die Namenslesung durch eine interaktive Kunst-Installation, den Dresdner Gedenkbaum. Im Laufe der Namenslesung werden alle TeilnehmerInnen eingeladen, an den Gedenkbaum Zettel bzw. Blätter anzubringen, auf denen der Name eines Opfers steht. Über die Blätter können eigene Gefühle, Gedanken, Fragen, Fürbitten und Wünsche schriftlich festgehalten. Aus individuellen
Erinnerungsperspektiven entsteht so eine zeichenhafte Dokumentation einer kollektiven Erinnerung.
Die Lesungen begannen in Dresden während der Forschungsarbeiten zum Buch, 1999. Veranstalter sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V., der Ev.-Luth. Kirchenbezirk Dresden-Mitte, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., und das Ökumenische Informationszentrum e.V., mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Dresden.
Mittwoch, 27. 1.2010, 12 bis ca. 17 Uhr Vor der Kreuzkirche, Gedenktafel
Im Jahr 2010 wird das ÖIZ zwanzig Jahre alt Gründungstermin für das Ökumenische Informationszentrum ist der 1. Juli 1990. Anlässlich des 20. Geburtstags wollen wir monatlich Menschen befragen, die uns und unserer
Arbeit verbunden sind. Den Anfang macht Dr. Michael Ulrich. Nach der Vereinsgründung war er der erste Vorsitzende des ÖIZs. Damals war er auf dem Weißer Hirsch katholischer Gemeindepfarrer und leitete die Ökumenische Arbeitsstelle des Bistums Dresden- Meißen. Inzwischen lebt er im Ruhestand in Schmochtitz, ist uns aber nach wie vor verbunden.
1. Wo und wie nehmen Sie das ÖIZ wahr? Darauf möchte ich mit drei Schwerpunkten antworten: 1. inhaltlich, 2. im Jahreskreis und 3. in der Vermittlung der Themen. Inhaltlich nehme ich das ÖIZ überall dort wahr, wo die Gerechtigkeit in Gefahr ist, z.B. bei Asylbewerbern und Ausländern bei uns; wo um Frieden gerungen wird: bei Entscheidungen über Bundeswehreinsätzen oder durch die Beratung von Kriegsdienstverweigern; wo die Schöpfung bewahrt werden muss: z.B.
mit Hinweisen zu umweltbewusstem und energiebewusstem Leben, bei den Fragen zu Ernährung im Angesicht der Einen Welt. Im Jahreskreis nehme ich das ÖIZ wahr: bei der Thematisierung der Gedenktage, z.B. der 13. Februar 1945; der 9. November 1938; der 1.September 1939 oder der Tag der Ermordung George Gomondai` in Dresden. Ebenso nehme ich das ÖIZ darin wahr, wie es seine Themen vermittelt: mündlich und einladend, schriftlich in den Medien und vor allem durch das Monatsprogramms. 2. Was wünschen Sie sich vom ÖIZ? Das ÖIZ ist ein legales „Kind“ des Dresdner Stadtökumenekreises, das sich inzwischen emanzipiert hat. Es soll den Dienst als Brückenbauer vorleben, zwischen den drei Optionen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und dem dazu gehörigen Engagement, zwischen den Kindern,
Jugendlichen und Senioren, zwischen den Kulturen und Berufen, damit daraus ein Synergieeffekt wird. Dabei soll es die Verwurzlung in christliche Gemeinden nicht verlieren. Was es nicht werden sollte wäre eine „Sekte einiger Spinner“ mit einer Sprache, die keiner versteht. Möge die Arbeit dazu beitragen, dass von der 1. Welt des Westens, der 2. Welt des Ostens, der 3. Welt des Südens die „Eine Welt“ wird, die keine „Einbahnstraße“ ist. 3. Was bedeutet Ökumene für das ÖIZ? Ökumene heißt seit dem Altertum bewohnter Erdkreis. Wir sprechen heute von der Globalisierung unseres Weltdienstes. Ökumene der 1. Art ist überkonfessionell, der 2. Art ist religionsverbindend,
der 3. Art ist weltweit für alle Menschen und Geschöpfe.
Mose befreite mit Gottes Hilfe sein Volk aus der Gefangenschaft Ägyptens. Christus befreite als Sohn des Vaters die Seinen in der Gemeinschaft der Völker zum selbstlosen Dienst für alle Geschöpfe. „Die Kirche ist Zeichen und Werkzeug für die Einheit der Menschen.“(II. Vat. LG 1)
Die Einheit der Christen ist Voraussetzung und nicht Ziel ökumenischen Wirkens, auch für das ÖIZ. |
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